Deutscher WM Kader: mit nur einem Stürmer nach Brasilien

Kann es sich die deutsche Nationalmannschaft leisten mit nur einem Stürmer zur WM zu fahren? Seit Bekanntgabe des endgültigen WM-Kaders diskutiert Fußball-Deutschland über die „Stürmerfrage“. Bundestrainer Jogi Löw hatte Mittelstürmer Kevin Volland überraschend nach Hause geschickt, jetzt steht nur noch ein gelernter Angreifer im Aufgebot: der 36jährige Oldie Miroslav Klose. Der gilt als Löws Lieblingsspieler und hat bei den vergangenen Turnieren immer seinen Beitrag zum Erfolg der DFB-Elf geleistet, aber auch an Klose ist die Zeit nicht spurlos vorübergegangen. In der abgelaufenen Saison wurde er immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Und jetzt soll ausgerechnet der älteste Spieler im Kader unter der heißen Sonne Brasiliens die Tore schießen?

Die Kritiker dieser Personalentscheidung verweisen auf die vorhandenen Alternativen, nicht nur der Hoffenheimer Kevin Volland, auch Stefan Kießling von Bayer Leverkusen (15 Saisontore) und Max Kruse von Borussia Mönchengladbach (12 Saisontore) hätten zur Verfügung gestanden.

Sollte der verletzungsanfällige Klose während der WM ausfallen, stände die Nationalelf ohne Stürmer da und würde sehr wahrscheinlich mit der von Löw favorisierten „falschen Neun“ spielen. Dann müssten Mario Götze und Thomas Müller für die Tore sorgen. Mit diesem Spielsystem konnte die Mannschaft bereits beim mageren 2:2 gegen Kamerun nicht überzeugen.

Torstatistik zeigt: DFB-Elf kann auf “echte” Stürmer durchaus verzichten

Ist es also ein Fehler nur einen Stürmer mit zur WM zu nehmen? Ein Blick in die Torstatistik der deutschen Nationalelf offenbart Erstaunliches: Deutschland hat in den letzten 10 Länderspielen insgesamt 22 Tore geschossen, aber nur ein Treffer ging auf das Konto eines echten Stürmers: Miro Klose. Die restlichen Tore verteilen sich auf elf Spieler, wobei Andre Schürrle vom FC Chelsea mit 5 Treffern die Torjägerliste vor Thomas Müller (4) und Mesut Özil (3) anführt. Selbst die Abwehrspieler Mertesacker und Hummels zeigten sich treffsicher, ihre Spezialität sind Standardsituationen.

Thomas Müller war es ja schließlich auch, welcher mit 5 erzielten Treffern bei der Fußball WM 2010 in Südafrika den goldenen Schuh des besten WM-Torschützen gewinnen konnte. Und auch diesmal gilt Müller im Vorfeld als der Favorit für die meisten deutschen Tore bei der WM 2014.

Die DFB-Elf kann es sich offensichtlich leisten auf einen Stürmer zu verzichten, in der Vergangenheit haben nämlich vor allem die torgefährlichen Mittelfeld- und Abwehrspieler getroffen. Das macht das deutsche Spiel variabel und für den Gegner unberechenbar. Auf den anderen Seite gibt es Spielsituation in denen man eine richtige Brechstange im Sturmzentrum benötigt. So einen Spieler, der sich mit vollem Körpereinsatz durchtanken und ein Tor erzwingen kann. Der fehlt in Löws Kader, die vielen Edeltechniker können diese Rolle nicht ausfüllen.

Sollte Deutschland vorzeitig ausscheiden, wird Löw diese strittige Personalentscheidung auf die Füße fallen, dann wäre seine Zeit als Bundestrainer sicher abgelaufen.

Nach der Gruppenphase: Playoffs um die letzten WM 2014 Plätze

Die Gruppenphase der WM-Qualifikation in Europa ist beendet und 9 der insgesamt 13 Plätze aus Europa sind vergeben. Qualifiziert haben sich Belgien, Deutschland, Italien, Russland, Spanien, Bosnien-Herzegowina, England, die Niederlande und die Schweiz. Die restlichen 4 Plätze werden nun in einer weiteren Play-Off Runde bestimmt, in der die 8 besten Gruppenzweiten gegeneinander antreten.

Am 21. Oktober wurden hier die Begegnungen ausgelost und es kommt zu 4 spannenden Partien, wobei eine Paarung wohl besondere Spannung versprechen dürfte. Am 15. und 19. November werden nämlich unter anderem Portugal und Schweden aufeinander treffen, was ein Duell von Cristiano Ronaldo und Zlatan Ibrahimovic bedeutet.

Ronaldo oder Ibrahimovic – nur einer der Superstars fährt zur WM 2014

Diese beiden Topstars präsentieren sich momentan in einer absoluten Topform und dürften auch in diesem die entscheidende Rolle spielen. Das portugiesische Team dürfte in der Breite besser besetzt sein, weshalb Portugal auch als Favorit bei den Wettanbietern gehandelt wird. Die Chancen der Schweden, die auch schon gegen Deutschland 2 tolle Leistungen gezeigt haben, dürften aber nicht zu unterschätzen sein.

Eine weitere Begegnung wird zwischen Frankreich und der Ukraine stattfinden. Hier dürfte das Team um Franck Ribery natürlich der klare Favorit sein, doch die Ukrainer konnten bereits in der Gruppe mit England beweisen, dass auch sie ein starkes Team versammelt haben. Gerade das erste Spiel in der Ukraine dürfte eine entscheidende Rolle spielen, ob die Franzosen ihrer Favoritenrolle gerecht werden können.

Die anderen Partien sind zwar auf dem Papier nicht mit so großen Namen besetzt, doch auch die Partie zwischen Griechenland und Rumänien verspricht große Spannung. Der Europameister von 2004 dürfte zwar der Favorit sein, doch Rumänien ist auf keinen Fall zu unterschätzen.

Auch die Partie zwischen Island und Kroatien erscheint auf den ersten Blick klarer, als sie vermutlich sein wird. Island präsentierte sich in der Gruppenphase äußerst konstant und konnte unter anderem Norwegen hinter sich lassen. Die Kroaten sind aber bei den Wettanbietern trotzdem der klare Favorit.

Die Qualifikation in den anderen Verbänden

Doch auch abseits von Europa ist die Qualifikation noch nicht beendet. Am 6. Dezember kommt es zur Auslosung der Gruppen und noch einige Tickets sind zu vergeben. So kommt es unter anderem zur Begegnung zwischen Uruguay und Jordanien, wobei hier Uruguay der klare Favorit sein dürfte.

Auch in Afrika gibt es noch 5 Plätze zu vergeben und es kommt hier unter anderem zu Spielen zwischen Algerien und Burkina Faso, der Elfenbeinküste und Senegal, Kamerun und Tunesien, Ägypten und Ghana sowie Äthiopien und Nigeria. Der letzte Platz bei der Weltmeisterschaft wird in einem Duell zwischen Mexico und Neuseeland ermittelt.

Bayern gegen Nürnberg: nur eine Frage der Höhe des Sieges?

Viele Experten rätselten vor der Saison nur darüber, wann der nächste Meistertitel des großen FC Bayern München perfekt sein würde. Nicht wenige von ihnen erwarteten eine abermalige Rekordsaison. Die Süddeutschen tun sich bislang trotz makelloser Punktausbeute jedoch etwas schwer. Da könnte das Heimspiel gegen den ewigen Konkurrenten aus Nürnberg schnell einmal zum Stolperstein verkommen.

Es läuft noch nicht bei den Bayern

Meisterschaft, Pokal, Championsleague – der Glanz des Triples leuchtet noch so frisch wie am ersten Tag. Doch die letzte Saison ist beendet. Mit Pep Guardiola hat ein neuer Trainer das Zepter übernommen. Spieler wie Mario Götze oder Thiago Alcántara sind erst kürzlich zum Kader gestoßen. Da verwundert es nicht, dass sich der Rekordmeister mit einigen Startschwierigkeiten herumplagen muss. Dass nach den ersten beiden Spieltagen aber derart wenig Überzeugendes zu sehen sein würde, war ebenso wenig zu vermuten. Zwar kamen die Münchener mit einem 3:1 gegen Mönchengladbach sowie einem 1:0 gegen Frankfurt zu zwei Siegen. Schönheitspreise wurden aber nicht verteilt.

bundesliga tabelle

Alles beim Alten in der neuen Saison: bereits nach dem 2. Spieltag liegen die Titelfavoriten Bayern München, Dortmund und Leverkusen voran (Bundesliga Tabelle von fussballportal.de)

 

Insbesondere gegen die Eintracht sah sich das Abwehrverhalten der Bayern wiederholt auf eine harte Probe gestellt. Ebenso erlahmte die Offensive, die dank Mandzukic zwar die Führung und gleichbedeutend den Endstand einleitete, die ansonsten aber auffällig blass blieb. Hätte der Schiedsrichter ein Tor der Hessen nicht aberkannt und einen durchaus möglichen Elfmeter für die Adler gepfiffen, wer weiß, wie sich die Stimmung beim amtierenden Meister in den letzten Tagen entwickelt hätte. Klar ist daher: Ein Sieg gegen Nürnberg ist Pflicht und sollte auch erstmals in der laufenden Spielzeit die Zuschauer begeistern können.

Nürnberg sucht die eigene Form

Ganz andere Probleme hat dagegen der 1. FC Nürnberg. Eine solide, zuweilen sogar überzeugende Rückrunde spielte der Club in der letzten Saison. Man hatte den Trainer Dieter Hecking nicht halten können und mit Michael Wiesinger einen Coach aus dem eigenen Nachwuchs hochgezogen. Das Experiment glückte. Eingedenk solch namhafter Transfers wie Emanuel Pogatetz oder Daniel Ginczek hatten sich die Verantwortlichen aber etwas mehr von der Saison erhofft – heimlich wurde natürlich auf das obere Tabellendrittel spekuliert, mitsamt einer Teilnahme am europäischen Wettbewerb. Davon sind die Nürnberger aber sehr weit entfernt. Ob gerade gegen die Bayern eine Wende gelingt?

Zweimal trennten sich die Clubberer zuletzt mit einem 2:2 von ihrem Gegner. Beim Auftakt in Hoffenheim lag man bereits mit 0:2 zurück, ehe man sich letztlich noch den Punkt erkämpfte. Auch am zweiten Spieltag gegen Berlin gelang das Kunststück, ein 1:2 nur wenige Sekunden vor Schluss noch zum Unentschieden zu drehen. Die Moral der Truppe ist folglich intakt. Fragt sich nur, wie es mit dem System bestellt ist. Zwar lässt Wiesinger in einem 4-1-4-1 agieren, doch ist dessen Durchschlagskraft bislang nicht allzu hoch. Effiziente Angriffe gehören dabei zu den Raritäten. Auch in der Abwehr ist ein einstudiertes Konzept nur selten erkennbar.

Der Tipp: Bayern ist überlegen und siegt

Trotz der zuletzt nicht eben überzeugenden Leistungen der Bayern sind die Vorzeichen in der Partie eindeutig verteilt. Die Münchener treten als Favorit an – die Siegquote von 1,12 (Durchschnittsquote aller Anbieter in dieser Rangliste) spricht Bände. Ratsam ist es somit, auch einen Tipp darauf abzugeben, dass der Rekordmeister bereits die erste Hälfte für sich entscheidet. Die Wettanbieter zahlen dafür eine Quote von 1,35. Ein Sieg von 4:0 der Münchener würde sogar dazu führen, dass der Einsatz verachtfacht werden kann. Grund genug also, sich auf ein ebenso sportlich interessantes wie finanziell lukratives Spiel zu freuen – bei dem es letztlich keine Fragen über den Sieger geben sollte.

Eintracht Frankfurt auf dem Weg in die Europa League Gruppenphase

Es war vielleicht die heimliche Fußballsensation der abgelaufenen Spielzeit: Nur zwei Jahre nach dem unrühmlichen Abstieg in die zweite Liga hatte sich Eintracht Frankfurt am Ende der Saison 2012/13 bis in den europäischen Wettbewerb vorgekämpft. Doch ehe das Ticket für die ebenso interessante wie lukrative Gruppenphase gebucht werden kann, steht zunächst die Qualifikation auf dem Programm.

Frankfurt greift an

Als im Jahre 2011 abermals der Rückzug aus der Ersten Bundesliga angetreten werden musste, stimmten Kritiker und Anhänger bereits den Abgesang des Traditionsvereins an. Doch sie sollten sich irren. Mit der neuen sportlichen Führung um Manager Bruno Hübner und Trainer Armin Veh gelang Sensationelles: So wurde nicht alleine der Aufstieg in das Oberhaus bewältigt. Kaum dort angekommen, glückte sogar der Durchmarsch in die Europa League. Doch dort ist Frankfurt erst spielberechtigt, wenn auch noch die letzte Hürde genommen wird. Die Qualifikation führt den Deutschen Meister des Jahres 1959 in die aserbaidschanische Provinz, wo es gilt, den Gegner FK Qarabag Agdam aus dem Rennen zu werfen.

Es läuft noch nicht rund

Allerdings begann die laufende Spielzeit für die Hessen wenig glamourös. Gleich zwei Niederlagen setzte es zum Auftakt: Überraschend kam dabei das 1:6 am ersten Spieltag auswärts in Berlin. Besserung zeigten die Eintrachtler jedoch nur eine Woche später, als das Heimspiel gegen Bayern München mit 0:1 zwar ebenfalls verloren wurde, doch die Mehrzahl der Chancen auf der Seite der Hausherren lag. Unglücklich und mit Pech bei einigen Schiedsrichterentscheidungen wurde die Partie punktlos, aber voller Motivation für anstehende Aufgaben beendet.

Agdam ist kein Unbekannter

Bereits im Jahre 2011 wurde dem Fußballklub Qarabag Agdam ein deutscher Vertreter in der Play-off-Phase der Europa League zugelost. Seinerzeit unterlag der Verein aus Aserbaidschan Borussia Dortmund mit 0:4 auswärts und mit 0:1 daheim. Ob sich an der Qualität des Kaders mittlerweile etwas geändert hat und man der Eintracht aus Frankfurt einen heißeren Tanz wird liefern können, darf und muss bezweifelt werden. Zwar führt Agdam mit neun Punkten aus drei Spielen die Tabelle der kürzlich begonnenen Saison in der aserbaidschanischen Liga an. Doch ist das kein Garant für Qualität, erreichen nicht eben wenige Teams doch leider nur das Niveau eines deutschen Drittligisten.

Stadion Agdam

Das Stadion in Agdam: hier wird Eintracht Frankfurt um den Einzug in die Europa League Gruppenphase kämpfen. Borussia Dortmund gelang an dieser Stelle im Jahr 2011 ein knapper 1:0 Auswärtserfolg.

Gute Chancen für Frankfurt

Es bedarf daher keiner Arroganz, um zu behaupten: In beiden Spielen wird sich die Eintracht durchsetzen. Ebenso kann davon ausgegangen werden, dass der Grundstein des Erfolges bereits auswärts in Agdam gelegt wird. Zu stark besetzt werden sich die Hessen dort präsentieren. Kann die Leistung des vor wenigen Tagen verlorenen Spiels gegen München auch nur ansatzweise wiederholt werden, dürfte lediglich die Frage nach der Höhe des deutschen Sieges zu beantworten sein. Doch Vorsicht, allzu überheblich darf die Mannschaft von Armin Veh die Aufgabe auch nicht angehen. Die Chance, erstmals nach 2006 wieder in die Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs einzuziehen, ist sehr groß – und sollte nicht so kurz vor dem Ziel scheitern.

Wetten, dass …?

Die Wettanbieter sehen Frankfurt relativ deutlich in der Favoritenrolle. Eine Quote von durchschnittlich 1,7 bieten sie für die Vorhersage, dass die Hessen den Platz nach 90 Minuten als Sieger verlassen. Wer darauf tippt, dass die Eintracht das Spiel trotz eines Gegentores der Aserbaidschaner gewinnt, kann seinen Einsatz sogar verdreifachen. Sollte sich Frankfurts Torschütze vom Dienst, Alex Meier, auch diesmal als treffsicher erweisen, wartet eine Quote von 2,4 auf den Wettspieler. Die wahrscheinlichsten Aussagen liegen jedoch darin, dass die Eintracht mit 1:0 oder 2:0 obsiegen wird. Hiermit kann der Einsatz mit der Quote 6 beziehungsweise 7 multipliziert werden. Es ist also alles angerichtet für Frankfurts Tanz auf europäischem Parkett.

Dortmund gegen Real Madrid – wer erreicht das CL Finale?

Für Borussia Dortmund brachte die Auslosung des Champions-League-Halbfinales das bestmögliche Ergebnis: Real Madrid. Mit den Königlichen sind die Borussen in der laufenden Saison bereits einmal fertig geworden. Beide Teams standen sich in der Hammergruppe D gegenüber, Real galt als klarer Favorit doch am Ende setze sich der BVB mit 2:1 und 2:2 durch und holte sich sogar den Gruppensieg.

Champions League Gruppe D 2012

Die Endtabelle der Gruppe D in der Champions League Gruppenphase 2012/2013 – Dortmund vor Real Madrid Gruppensieger – gelingt dem BVB auch im Halbfinale der große Triumph über die Königlichen aus Madrid? Quelle: fussballportal.de

Die Buchmacher zeigen sich von der starken Vorrundenleistung wenig beeindruckt und favorisieren bei ihren Prognosen erneut Real Madrid für das Duell am 24. April und 1. Mai. Hierbei dürfte der jüngste Abwärtstrend der Borussen eine Rolle spielen, die sich mit viel Glück ins Halbfinale zitterten, eigentlich wäre gegen Malaga schon Schluss gewesen. Auf ein weiteres Fußballwunder wie beim 2:1-Sieg in der Nachspielzeit darf Dortmund nicht hoffen, die Mannschaft muss vielmehr an der Stabilität der der Defensive und der miserablen Chancenverwertung arbeiten.

Zwar leistete sich Real bei der 2:3-Niederlage in Istanbul auch einen schweren Patzer, nach dem 3:0 aus dem Hinspiel, war das aber mehr dem Gefühl der Überlegenheit und nicht dem eigenen Unvermögens geschuldet. Einige Experten glauben auch nicht, dass es Jürgen Klopp nochmals gelingen wird Jose Mourinho taktisch zu überraschen.

Im Hinspiel der Gruppenphase markierte Mario Götze den persönlichen Bewacher von Xavi Alonso und nahm den Spielmacher geschickt aus der Partie. Auf Dortmunds Angriffe über die linke Seite, wo Ronaldos Abwehrschwächen die Königlichen verwundbar machen, reagierte Mourinho bereits im Rückspiel, in dem er den Portugiesen ins Sturmzentrum beorderte. Danach taten sich die Borussen deutlich schwerer, „Kloppo“ wird sich also eine neue Taktik zurecht legen müssen, um Madrid zu überraschen. Der psychologische Vorteil ist zumindest auf Seiten der Schwarz-Gelben, sie gehen als Außenseiter ins Spiel und haben nichts zu verlieren. Genau darin liegt ihre Chance.

Ist für Barcelona im Champions League Achtelfinale bereits Schluss?

Diese Frage ist am Dienstag, dem 12. März um Mitternacht abschließend beantwortet. Dann ist das mit Spannung erwartete Rückspiel zwischen dem Futbol Club Barcelona, dem FC Barcelona und der Associazione Calcio Milan S.p.A., dem AC Mailand endgültig entschieden. Um 20.45 Uhr wird diese zweite Begegnung im Achtelfinale der UEFA Champions League im Stadion Camp Nou, zu Deutsch Neues Spielfeld angepfiffen.

Mit nahezu hunderttausend Zuschauerplätzen ist Camp Nou das europaweit größte Stadion. Bei der UEFA wird es als eines der Elitestadien geführt. Dauerkarten werden ausschließlich an Vereinsmitglieder des FC Barcelona verkauft. Von rund hundertsiebzigtausend Mitgliedern sind etwa zehntausend in der sogenannten ewigen Warteliste eingetragen. Statistiker haben ausgerechnet, dass bei der momentanen Fluktuation die Wartezeit etwa vierzig Jahre beträgt.

Umso erfreuter sind die heutigen Dauerkarteninhaber, die am Dienstag das Rückspiel ihrer Mannschaft live erleben. Es geht darum, eine völlig unerwartete 0:2-Auswärtsniederlage im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion nicht nur auszugleichen, sondern unterm Strich als Sieger aus beiden Partien das Viertelfinale zu erreichen. Über die Chancen Pro und Kontra ist sich die europa- und weltweite Wettgemeinde keineswegs einig. Die Wetten sind zweigeteilt und beziehen sich einerseits auf das Rückspiel selbst, andererseits auf das Erreichen der nächsten Spielrunde. Kaum einer zweifelt an einem Heimsieg der Gastgeber.

Hochspannung vor dem Champions League Achtelfinale – Rückspiel Barcelona gegen AC Mailand im Camp Nou (Bild: Quelle wikipedia.com)

Erhebliche Zweifel bestehen allerdings bei der Beurteilung, wer von beiden Toppmannschaften letztendlich weiterkommt. Statistiken der vergangenen Jahre zu bemühen ist das eine, ein aktueller Blick auf das Ligageschehen hier wie da das andere. Als ein Handicap wird die krankheitsbedingte Abwesenheit des Barca-Trainers Tito Vilanova gewertet. Team und Verantwortliche versuchen das abzuschwächen; doch es liegt in der Natur der Sache, dass das nicht hundertprozentig gelingen kann. Mit-, wenn auch nicht spielentscheidend wird die Leistung des ungarischen Schiedsrichters Viktor Kassai und seines Teams sein.

Einiges spricht dafür, dass dieses Mal für den FC Barcelona im Achtelfinale der UEFA Champions League Endstation ist. Der Gast AC Mailand ist clever und routiniert genug, um diesen einmaligen Vorsprung zu verteidigen oder zu retten, bis hin auch spielerisch mitzuhalten. Aktuell zeigt die Leistungskurve des Gastes aus Mailand steiler nach oben als die des Gastgebers. Sollte es zum Elfmeterschießen kommen, dann ist allerdings alles möglich. Dann braucht auch der beste Wettprofi eine gehörige Portion Glück.

Riesige Auswahl an Wetten zur EM 2012 bereits verfügbar

Zwischen dem 8. Juni und dem 1. Juni werden 16 Nationalteams bei der Fußball-Europameisterschaft um den Titel kämpfen. Das Sport-Highlight des Jahres beginnt mit einer Gruppenphase, wobei jeweils vier Mannschaften in den Gruppen A bis D um den Viertelfinaleinzug spielen. Nur die Erst- und Zweitplatzierten jeder Gruppe ziehen in die Ko-Phase ein, für alle anderen ist bereits in der Vorrunde Endstation.

Die Buchmacher haben für die EM alle Wetten bereits in das jeweilige Angebot gestellt. Im Laufe des Turniers werden sie ihre Einschätzungen natürlich den aktuellen Ereignissen anpassen. Jetzt,knapp zwei Wochen vor dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Polen und Griechenland ergibt sich folgendes Bild.

In der Gruppe A rechnen alle Buchmacher mit dem Gruppensieg für Russland. Die Mannschaft von Dick Advocaat liegt mit Quoten zwischen 2,30 und 2,50 klar vor Polen (3,70 – 4,30). Die Gastgeber würden demnach knapp den zweiten Platz vor Tschechien (4,00 -5,00) und Griechenland (4,33 – 5,50) behaupten und ins Viertelfinale einziehen.

In der Gruppe B geht Deutschland als Favorit an den Start. Die Quoten für den Gruppensieg der DFB-Elf stehen zwischen 1,90 und 2,20, als härtesten Konkurrenten sehen die Buchmacher die Niederlande (2,75 -3,30). Portugal (4,33 – 5,40) müsste ebenso vorzeitig die Heimreise antreten wie Dänemark (11,00 – 20,00), das abgeschlagen auf dem letzten Platz rangiert.

In der Gruppe C geht Titelverteidiger Spanien an den Start. Die Furia Roja gilt selbstverständlich als Top-Favorit auf den Gruppensieg, Quoten zwischen 1,50 und 1,63 sprechen eine klare Sprache. Italien wird von den Buchmachern als zweitstärkste Team in der Gruppe C eingeschätzt und liegt bei den Siegquoten (3,75 – 4,25) deutlich vor Kroatien (6,00 – 8,50) und Außenseiter Irland ( 12,00 – 20,00).

In der Gruppe D erwarten die Wettanbieter ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen England und Frankreich um den Gruppensieg. Die Three Lions liegen derzeit mit Quoten zwischen 2,50 und 2,75 hauchdünn vor der Equipe Tricolore (2,50 – 2,95). Bei einigen Buchmachern erhalten beide Teams die gleiche Siegquote.

Geht es um den EM-Titel gibt sich aktuell folgende Reihenfolge. Spanien führt die Liste der Favoriten an. Mit Siegquoten von 3,25 bis 3,75, liegen die Iberer ganz knapp vor der DFB-Elf (3,75 – 4,00). Bwin sieht beide Teams sogar gleichauf (je 3,75). Hinter den drittplatzierten Niederländern (7,5 – 8,5) klafft dann schon ein größerer Abstand zu den Briten auf Platz vier (9,00 -13,00)

Bayern im Champions League Finale klarer Favorit der Buchmacher

Das Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern München  und dem FC Chelsea genießt bei beiden Mannschaften einen riesigen Stellenwert. Neben der immensen sportlichen Bedeutung der Trophäe geht es für viele Spieler auch um die Erfüllung eines persönlichen Traums. Auf Seiten des Rekordmeisters warten beispielsweise Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm seit Jahren auf den ganz großen internationalen Titel. Vize-Welt- und Europameister waren sind sie schon, ebenso „zweiter Sieger“ in der CL-Saison 2010. Viele Gelegenheiten einen großen Titel zu gewinnen, werden sie nicht mehr bekommen. Das gilt erst recht, für die alte Garde des FC Chelsea. Hier wartenFrank Lampard (33) und Didier Drogba (34) auf die Krönung ihrer Karriere. Sie scheiterten 2008 im Finale an Manchester United. In ihrem Alter könnte das Spiel gegen Bayern die letzte Chance sein.

Bislang haben beide Mannschaften auf gegenseitige Sticheleien und Psychospielchen verzichtet. Im Gegenteil, Frank Lampard zollte gerade Bastian Schweinsteiger und Toni Kroos seinen Respekt. Die beiden zählen für ihn zu den besten Mittelfeldspielern dieser Saison. Bayern habe gerade in der Offensive enorme Qualität zu bieten, es wäre aber ein Fehler sich auf bestimmte Spieler wie Aren Robben oder Franck Ribery zu konzentrieren, die Münchner seien als komplette Mannschaft einfach sehr stark. Wenig überraschend, sehen die Blues die Defensive als größten Schwachpunkt der Bayern, „hier werden sie am Samstag Probleme kriegen“, prognostizierte Frank Arnesen, Ex-Chelsea-Funktionär und aktueller Sportdirektor des HSV.

Die Achillesferse der Briten dürfte ebenfalls in der Defensive liegen, hier muss Trainer Roberto di Matteo auf John Terry und  Branislav Ivanovic verzichten. David Luiz und Gary Cahill soll die beiden Innenverteidiger ersetzen, sind aber gerade erst nach einer längeren Verletzungspause auf den Platz zurückgekehrt.

Jupp Heynckes muss seinerseits die gelbgesperrten Luiz Gustavo, Holger Badstuber und David Alaba ersetzen, nach der desolaten Abwehrleistung im DFB-Pokalfinale, scheint eine Umstellung der Defensive aber ohnehin angezeigt.

Die Pokalpleite gilt als schwere Hypothek für das CL-Finale, sie wird die Bayern mental belasten und an den Nerven zehren. Die Blues können in in dieser Hinsicht befreiter aufspielen, sie habe vor kurzem den FA-Cup gewonnen.

Die Ausgangslage gibt eigentlich keinen klaren Favoriten her, dennoch haben sich die Buchmacher eindeutig auf die Bayern festgelegt, sie rechnen mit dem großen Sieg im „Finale dahoam“

Deutschland Favorit bei EM Tipps zum kommenden Europameister

Je näher die EM 2012 in Polen und in der Ukraine rückt, desto öfter wird die Frage nach dem Top Favoriten zum Gesprächsthema. Immer mehr Fußballfans diskutieren über die Frage, welche Mannschaft bei diesem Turnier, das zu den wichtigsten Sportereignissen der Welt zählt, wohl den Titel gewinnen wird. Eine Frage, die besonders heiß diskutiert wird, ist, wie gut die Aussichten der deutschen Fußballnationalmannschaft sind, den Titel zu erringen.

 

Die deutsche Nationalmannschaft – Ein Top Favorit?

In Deutschland ist natürlich das spannendste Thema, wie die deutsche Mannschaft wohl abschneiden wird. Jedoch ist es immer besonders schwierig, die Chancen des eigenen Teams realistisch einzuschätzen. Auf der einen Seite gibt es Fans, die bei ihren EM Tipps auf den kommenden Europameister Deutschland als einzigen Favoriten sehen. Sie sind der Überzeugung, dass das deutsche Team die mit Abstand beste Mannschaft des Turniers sei und dass es beinahe sicher sei, dass sie auch Europameister werde. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die nicht mit einem Erfolg des deutschen Teams rechnen. Sie sind der Überzeugung, dass die Euphorie für die deutsche Mannschaft nur die Sichtweise im eigenen Land widerspiegele, dass jedoch die Aussichten bei einer neutralen Sichtweise nur äußerst gering seien, da andere Mannschaften, wie beispielsweise Spanien, England oder die Niederlande weitaus stärkere Teams hätten. So ergeben sich oft erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen den Vertretern der verschiedenen Auffassungen. Jede Seite behauptet, die andere Seite sehe die Favoritenrolle nur aus einem persönlichen Blickwinkel. Eine neutrale Einschätzung zu diesem Thema kann oftmals nicht herangezogen werden.

 

Wettquoten bezeugen die EM-Favoriten

Wer auf der Suche nach einer neutralen Einschätzung ist, kann die Quoten der Wettanbieter vergleichen. Die Wettanbieter sind darauf angewiesen, die Chancen jeder Mannschaft so realistisch wie möglich einzuschätzen, da sie sonst hohe Verluste machen können. Daher entwickelten sie spezielle Methoden, um die Erfolgsaussichten so realistisch und neutral wie möglich einschätzen zu können. Daher hilft ein Blick in die Wettquoten immer bei der Frage, wer denn Favorit auf den Turniersieg bei der EM 2012 sein könnte. Wenn man bei www.wettfreunde.net/em-2012-quoten die verschiedenen Quoten miteinander vergleicht, sieht man schnell, dass bei fast allen Wettanbietern Deutschland und Spanien die niedrigsten Quoten haben. Beide Länder liegen beinahe gleich auf und haben eine deutlich niedrigere Quote als die übrigen Nationen. Aus dieser Betrachtung geht hervor, dass Deutschland zwar nicht alleiniger Top Favorit ist, dass sich die deutsche Mannschaft diese Rolle jedoch mit der spanischen Nationalmannschaft teilt. Wer selbst einen guten Tipp hat und sein Glück probieren will, kann hier auch selbst eine Wette durchführen.

Aktuelle Fussballwetten zur EM 2012 in Polen und der Ukraine

Fußball-Fans aus aller Welt fiebern der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine entgegen. Die deutsche Elf gehört bei den Fussballwetten neben Spanien und den Niederlanden zu den drei Top-Favoriten auf den Titel. Seit der mit Bravour absolvierten EM-Qualifikation, ist der Abstand auf Titelverteidiger Spanien nochmals geschrumpft, beide Teams liegen im Ranking der EM 2012 Wetten fast schon gleich auf. Der Glaube an einen deutschen EM-Sieg ist offenkundig stark, trotz der schwierigen Ausgangslage in der Vorrundengruppe B, sehen die Buchmacher Deutschland weiter als härtesten Konkurrenten von Weltmeister Spanien.

 

Die DFB-Elf wird während der Gruppenphase im luxuriösen Hotel „Dwor Oliwinski“ (Olivenhof) in Danzig residieren. Die Anlage bietet alle Annehmlichkeiten, die man sich nur wünschen, entsprechend begeistert zeigte sich Manager Bierhoff vom deutschen Quartier.

 

Wenig günstig verlief die Auslosung der Gruppengegner und Spielstätten. Es gibt wahrlich leichtere Vorrundengegner als die Niederlande, Portugal und Dänemark. Die deutsche Mannschaft muss für jedes Gruppenspiel in die Ukraine reisen, wo es am 9.6. in Lemberg zum ersten Spiel gegen Portugal kommen wird. Gegen die Portugiesen haben Jogis Jungs gute Erinnerungen,  Christian Ronaldo, Nani und Co wurden sowohl bei der WM 2006, als auch bei der EM 2008 in die Schranken gewiesen.

 

Ähnliches gilt für das Spiel gegen die hochgelobten Holländer (13.6. in Charkow), die einen ähnlichen schnellen Offensivfußball spielen wie deutsche Elf. Das letzte Duell gegen der Erzrivalen endet 2011 mit einer 3:0-Klatsche für die Oranjes, die sich ernsthafte Sorgen um das Überleben in der Gruppe machen müssen.

 

Die Dänen stehen in der Gruppe B praktisch auf verlorenem Posten, selbst wenn sie ihre volle Leistung abrufen, wird es weder gegen Portugal, noch die Niederlande – und schon gar nicht gegen Deutschland zu einem Sieg reichen. Gut möglich, dass die Dänen bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen Deutschland am 17.6. in Lemberg, keine Chance mehr aufs Viertelfinale haben.